KI und Datenschutz im Unternehmen
DSGVO · Betriebsmodelle · Datenabfluss
Die erste Frage im Mittelstand — und die berechtigtste
„Wo landen unsere Daten?“ ist die Frage, die in fast jedem Erstgespräch zuerst kommt. Sie ist berechtigt, und sie hat eine klare Antwort — die allerdings davon abhängt, welches Betriebsmodell gewählt wird.
Wir beantworten sie von uns aus, bevor sie gestellt wird. Nicht aus Höflichkeit, sondern weil die Antwort das Projekt prägt: Sie entscheidet über Aufwand, Kosten und darüber, welche Anwendungsfälle überhaupt infrage kommen.
Drei Betriebsmodelle
Von höchstem Schutz bis höchster Leistungsfähigkeit. Was passt, hängt davon ab, was in Ihren Dokumenten steht.
Im eigenen Haus
Das Modell läuft auf Ihrer Hardware. Es verlässt kein Dokument das Unternehmen.
Dafür: höchster Schutz, volle Kontrolle, keine Abhängigkeit von Anbietern.
Dagegen: Anschaffung und Betrieb von Hardware, begrenzte Modellgröße, eigener Wartungsaufwand.
Europäisches Rechenzentrum
Verarbeitung nach DSGVO mit Auftragsverarbeitungsvertrag, ohne eigene Hardware.
Dafür: guter Kompromiss aus Schutz und Aufwand, klare Rechtslage, gute Modelle verfügbar.
Dagegen: Daten liegen bei einem Dritten, Vertrauen in dessen Umsetzung erforderlich.
Großer Anbieter
Die leistungsfähigsten Modelle, dafür Datenabfluss ins Ausland.
Dafür: beste Ergebnisse, sofort verfügbar, kein Betriebsaufwand.
Dagegen: Für Konstruktionsunterlagen, Personaldaten oder Mandatsdaten selten vertretbar.
Was vor dem Projekt zu klären ist
- Welche Daten sind betroffen? Personenbezug, Geschäftsgeheimnisse, regulierte Inhalte — jede Kategorie hat eigene Anforderungen.
- Wer hat Zugriff? Nicht wer zugreifen will, sondern wer es technisch könnte. Diese Liste sollte kurz und benennbar sein.
- Wie lange wird gespeichert? Eingaben, Ausgaben und Protokolle haben unterschiedliche Aufbewahrungsfristen.
- Was passiert bei einem Fehler? Wer merkt es, wer korrigiert, wer informiert.
Diese vier Fragen beantworten wir vor der ersten Zeile Code. Sie zu überspringen ist der häufigste Grund, warum ein technisch fertiges System nicht in Betrieb geht.
Was wir nicht leisten
Wir sind keine Rechtsberatung und erstellen keine Datenschutz-Folgenabschätzung. Was wir liefern, ist die technische Grundlage dafür: eine belastbare Auskunft darüber, welche Daten wohin fließen, wo sie liegen und wie lange. Die rechtliche Bewertung gehört zu Ihrem Datenschutzbeauftragten.