Mitarbeiter im Umgang mit KI schulen
Schulung · Kompetenz · Alltag
Am eigenen Arbeitsalltag, nicht an Beispielaufgaben
Der Unterschied zwischen einer Schulung, die wirkt, und einer, die verpufft, liegt selten am Inhalt. Er liegt daran, ob die Teilnehmer am zweiten Tag noch wissen, wofür sie das Gelernte im eigenen Betrieb brauchen.
Deshalb arbeiten wir mit echten Aufgaben aus dem Unternehmen: der Angebotstext, der jede Woche geschrieben wird. Das Protokoll, das niemand gern macht. Die Produktbeschreibung, für die die Zeit fehlt.
Wie wir das aufbauen
Situationen, die uns regelmäßig begegnen. Keine Reihenfolge — jeder Fall steht für sich.
Vorbereitung
Ein Gespräch mit zwei bis drei Personen aus dem Team: Welche wiederkehrenden Schreib- und Rechercheaufgaben kosten am meisten Zeit? Daraus entstehen die Übungen.
Der Schulungstag
Vormittags Grundlagen — was diese Werkzeuge tun, was sie nicht tun, und woran man eine schlechte Antwort erkennt. Nachmittags Arbeit an den eigenen Aufgaben.
Danach
Eine kurze Handreichung mit den Regeln des Hauses und den Formulierungen, die sich bewährt haben. Nach einigen Wochen ein Nachtermin für die Fragen, die erst im Alltag entstehen.
Was wir nicht machen
Wir stellen keine Zertifikate aus, und wir schulen keine Werkzeugbedienung, die in sechs Monaten anders aussieht. Was bleibt, ist die Urteilsfähigkeit: einschätzen können, wann ein Ergebnis brauchbar ist und wann nicht — und wissen, welche Daten das Haus nicht verlassen dürfen.
Für Unternehmen, die zunächst herausfinden wollen, wo KI überhaupt lohnt, ist der KI-Klarheitstag der passendere Einstieg.