Website gehackt · TYPO3 · Joomla
TYPO3 oder Joomla gehackt: was zu tun ist
Nicht nur WordPress ist betroffen. Bei TYPO3 und Joomla liegt das Risiko seltener in einzelnen Erweiterungen und häufiger in Versionen, die schon lange keine Sicherheitsupdates mehr bekommen.
TYPO3
Das Risiko liegt im Versionsstand
TYPO3 ist im deutschsprachigen Raum bei Unternehmen, Hochschulen und Kommunen verbreitet und gilt als solide. Die Sicherheitsprobleme entstehen meist nicht durch das System selbst, sondern durch sein Alter auf dem Server. Jede Hauptversion (LTS) bekommt rund drei Jahre lang kostenlose Updates. Danach gibt es Sicherheitsupdates nur noch gegen Bezahlung über den erweiterten Support (ELTS), und viele Websites laufen ohne beides einfach weiter.
Dazu kommen Erweiterungen aus dem TYPO3-Extension-Repository, die nicht mehr gepflegt werden und ein Upgrade blockieren. Ein Versionssprung bei TYPO3 ist oft ein eigenes Projekt, weil Templates und Erweiterungen angepasst werden müssen. Genau deshalb wird er aufgeschoben, und genau so entstehen die Lücken.
Joomla
Viele Seiten laufen noch auf Joomla 3
Joomla 3 bekommt seit August 2023 keine Sicherheitsupdates mehr. Der Umstieg auf Joomla 4 oder 5 ist bei vielen Seiten nicht automatisch möglich, weil Templates und Erweiterungen nicht kompatibel sind. Wer heute noch Joomla 3 betreibt, betreibt eine Website mit bekannten, ungeschlossenen Lücken. Auch bei aktuellen Joomla-Versionen gilt: Erweiterungen von Drittanbietern sind der häufigste Weg hinein.
Bei allen Systemen
Was im Ernstfall gleich ist
Erst sichern, dann säubern
Kopie von Dateien und Datenbank für die Analyse, danach offline nehmen. Nichts löschen, bevor klar ist, was passiert ist.
Zugänge ändern
Backend-Benutzer, Installations-Tool, Datenbank, Hosting und FTP. Bei TYPO3 auch das Install-Tool-Passwort und den Encryption Key.
Version ehrlich bewerten
Läuft die Seite auf einer Version ohne Sicherheitsupdates, bringt eine Bereinigung nur Zeit. Dann steht die Entscheidung an: aufwendiges Upgrade oder neue Basis.
Die Alternative
Statt Upgrade: neu aufbauen ohne CMS
Ein Upgrade über mehrere TYPO3- oder Joomla-Versionen kostet oft so viel wie ein Neuaufbau, und in drei Jahren steht das nächste an. Für Firmenwebsites, die vor allem informieren und Anfragen bringen sollen, ist Phönix oft der kürzere Weg: Inhalte und Adressen werden übernommen, die Website läuft danach ohne CMS, Datenbank und Erweiterungen, gepflegt wird per Chat. Für größere Portale mit Benutzerkonten und Redaktionsteams beraten wir offen, ob ein Upgrade die bessere Wahl ist.
Soforthilfe
Website gehackt? Wir helfen sofort.
- Erste Einschätzung am Telefon: was jetzt zu tun ist und was warten kann
- Schadcode entfernen, Einfallstor finden und schließen
- Passwörter, Zugänge und Backups prüfen
- Google-Warnung entfernen lassen, Hoster-Sperre aufheben
- Unterlagen für die Datenschutzprüfung, falls Daten betroffen sein könnten
Danach
Aufräumen oder neu aufbauen?
Aufräumen hilft heute. Wenn die Website aber auf einem CMS mit vielen Plugins läuft, bleibt das Risiko beim nächsten verpassten Update dasselbe. Mit Phönix bauen wir die bestehende Website ohne CMS, Datenbank und Plugins neu auf: Inhalte und Adressen bleiben, gepflegt wird per Chat, Pflichtupdates gibt es nicht mehr.
Das macht eine Website nicht unangreifbar, aber die Angriffsfläche wird sehr viel kleiner.
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