Besprechung mit Produktunterlagen im Büro

Anwendungsfall · Hersteller und Händler mit Katalog

Produktdaten mehrsprachig ausspielen

Der Katalog ist in InDesign, der Shop hat eigene Texte, die Datenblätter pflegt die Technik, und die englische Fassung ist von 2022. Jede Änderung muss viermal gemacht werden. Oder einmal.

Ausgangslage

Vier Fassungen, keine davon aktuell

Ein neues Produkt kommt ins Sortiment. Die Technik liefert Werte, das Marketing schreibt Texte, die Agentur übersetzt, der Katalog wird gesetzt, der Shop befüllt, das Datenblatt erstellt. Drei Monate später ändert sich ein Wert. Und jetzt beginnt die Suche, wo er überall steht.

Bei Herstellern mit Händlernetz kommt dazu: Jeder Händler will die Daten in seinem Format, der Marktplatz in einem anderen. Was nicht aus einem Bestand kommt, wird irgendwann irgendwo falsch.

Lösungsweg

Einmal pflegen, überall ausspielen

Führender Bestand

Artikel, Varianten, Merkmale, Texte, Bilder, Dokumente, Sprachfassungen an einer Stelle. Stammdaten und Preise kommen per Schnittstelle aus dem ERP, alles andere wird hier gepflegt.

Übersetzung mit Terminologie

KI schlägt Übersetzungen vor, gebunden an Ihre Fachbegriffe. Änderungen im Original markieren die betroffenen Sprachfassungen als veraltet. Freigabe durch den Menschen.

Shop

Shopware oder ein anderes System erhält Artikel, Texte, Bilder und Merkmale je Sprache direkt aus dem Bestand. Neue Produkte sind in allen Sprachen online, sobald sie freigegeben sind.

Printkatalog

Vorlagen setzen Artikeldaten, Tabellen und Bilder automatisch ins Layout. Eine neue Auflage wird zum Knopfdruck plus Korrekturlesen. Auch für Preislisten und Flyer.

Datenblätter

Pro Artikel und Sprache ein PDF, erzeugt aus dem Bestand, mit Versionsstand. Immer die aktuelle Fassung, auch im Shop zum Download.

Händler und Marktplätze

Exporte in den Formaten, die Händler und Plattformen verlangen, automatisch aktualisiert. Kein Excel mehr, das jemand per Mail verschickt.

Ablauf

So gehen wir vor

  1. Erstgespräch, kostenfrei. Sortimentsgröße, Sprachen, Kanäle, heutige Pflegewege.
  2. Datenlandkarte. Welche Felder gibt es, wo liegen sie, welches System soll führend sein. Schriftlich, pro Feld.
  3. Bestand aufbauen. Datenmodell, Übernahme der vorhandenen Daten mit Bereinigung, ERP-Anbindung.
  4. Erster Kanal. Meist der Shop. Dann Datenblätter, dann Katalog, dann Exporte. Jeder Kanal live, bevor der nächste kommt.
  5. Sprachen und Betrieb. Terminologieliste, Übersetzungsworkflow, Schulung des Teams. Danach Betreuung.

Worauf es ankommt

Bereinigen vor dem Übernehmen

Der größte Aufwand liegt nicht in der Technik, sondern in den Daten. Doppelte Artikel, unterschiedliche Schreibweisen, fehlende Merkmale. Wer das vor der Übernahme bereinigt, hat danach ein System, dem man vertraut. Wer es überspringt, hat die alten Probleme in neuer Oberfläche. Wir planen die Bereinigung als eigenen Schritt ein, mit den Leuten, die die Produkte kennen.

Passende Lösungen

Damit arbeiten wir

Details zur Lösung: Produktdaten und Katalog. Für den Shop: Shopware für B2B. Die Anbindung: ERP-Schnittstellen. Für regulierte Produkte mit UDI und Freigaben: Produktdaten und UDI in der Medizintechnik.

Häufige Fragen

Was Marketing und Produktmanagement dazu fragen

Brauchen wir ein PIM-System?
Nicht zwingend. Bei einigen hundert Artikeln reicht oft ein schlanker Produktdatenbestand mit Anbindung an ERP und Shop. Bei großen, variantenreichen Sortimenten lohnt ein PIM. Welche Stufe passt, klären wir im Erstgespräch.
Übersetzt die KI die Produkttexte?
Sie schlägt Übersetzungen vor, mit Fachbegriffen aus Ihrer Terminologieliste. Freigegeben wird von einem Menschen. Technische Werte, Warnhinweise und regulatorische Angaben werden nicht übersetzt, sondern aus dem Bestand übernommen.
Wie kommt der Printkatalog aus dem System?
Über Vorlagen, die Artikeldaten, Bilder und Tabellen automatisch setzen. Das Layout bleibt gestaltet, der Inhalt kommt aus dem Bestand. Eine neue Auflage ist damit ein Knopfdruck plus Korrekturlesen, keine Neuproduktion.
Was passiert mit unseren bisherigen Katalogdateien?
Sie sind eine der Quellen für die Übernahme. Texte und Werte werden ausgelesen, mit dem ERP abgeglichen und bereinigt in den Bestand übernommen. Danach ist der Bestand die Wahrheit, nicht mehr die Datei.